Mittwoch, 17. Mai 2017

2017 Blakans Ride reloaded

Nachdem ich im letzten Jahr den westlichen Teil des Balkans bereist habe, soll nun der Osten an die Reihe kommen....

BALKAN RELOADED


Die Reise soll mich auch ein Stück weit an Orte meiner Kindheit führen. So soll auf dem Weg durch Tschechien, die Slowakei und Ungarn, die frühere Urlaubsroute gen Balaton mein roter Faden sein. Weiter geht es durch die endlosen Wälder Rumäniens bis zur Schwarzmeerküste Bulgariens.
Am Pfingstsonntag gehts los....

Freitag, 20. Mai 2016

Balkan 2016: Fazit

Knapp fünfeinhalbtausend Kilometer Strecke liegen hinter mir. Schöne Landschaften habe ich gesehen, nette Menschen habe ich getroffen. Durch viele Länder bin ich gefahren und ein jedes hat seine eigenen Reize.

In Albanien hat mich die menschenleere Weite, die Berge um Himare und Valbona begeistert. Zwischen den Städten gibt es noch viel Landschaft zu entdecken.  Wider Erwarten sind die Straßen in weiten Teilen in gutem Zustand, lediglich die Innenstädte sind ein Hort von Schlaglöchern. Kaum das man die Stadt verlässt, sind die Straßen wieder in bestem Zustand. Hunde sind gelegentlich sehr angriffslustig und sind dann auch gern im Rudel unterwegs.

Fast das gleiche Bild in Griechenland, weite Landschaften, relativ wenige Menschen, die Straßen sind kaum besser, Teilweise sogar schlechter. Die Klöster von Meteora, spektakulär auf Felsnadeln drapiert, waren schöner Weg- und Wendepunkt meiner Reise. Von hier ging es wieder zurück.

Auch Montenegro hat mir sehr gut gefallen, kurioserweise gab es hier den meisten Schotter, in Form von Straßenbaustellen unter die Räder. Landschaftlich bietet es von Meer um Kotor und Budva, über die Taraschlucht und den Dumitor National Park, alles was das Herz begehrt, Dazu gibt es freundliche Menschen und preiswert ist es obendrein.

Mazedonien habe ich nur sehr kurz durchquert, dennoch wären die Menschen und Landschaft sicher auch einen längeren Aufenthalt wert gewesen.

Der Abstecher nach Bosnien war nur kurz um die Brücke in Mostar zu besichtigen. Leider wollte mir das Wetter eine, ansich schöne Landschaft nicht schmackhafter machen.

Kroatien kenn ich ja schon von meinen bisherigen Resien ganz gut und so bin ich auch einen Großteil davon sehr schnell hindurchgefahren. Schön war es trotzdem wieder, auch wenn ich wieder nicht auf dem Mali Alan (Sveti Rok) gewesen bin. Irgendwann wird es schon mal klappen...

Dummerweise mochte mein neues Navi nicht den kompletten Weg aufzeichnen. Es hat sich irgendwas ausgedacht, was mich doch sehr ärgert. Genau deshalb hatte ich mir eigentlich ein neues zugelegt. Nun fällt die Rekonstruktion der gefahrenen Strecke erheblich schwerer. Ich werde die Route dann später noch unter Touren einstellen. Fotos habe ich auch wieder einen ganzen Haufen gemacht die werden demnächst in der Fotoecke zu finden sein.

Die vielen überquerten Grenzen, haben mich zum Glück nie viel Zeit gekostet. Ein Europa ohne Grenzkontrollen ist aber eben doch etwas Anderes.

Balkan 2016 das wars!

Montag, 16. Mai 2016

Home, sweet home

Rein wettertechnisch waren die letzten Tage nicht gerade eine Offenbarung und so hat es auch heute Nacht wieder ordentlich geregnet. Für heute aber war für Österreich ein Zwischenhoch angesagt, also machte ich mich auf den Weg nach Hause. Am morgen scheint auch das Wetter schon viel freundlicher. Es ist kurz nach sieben am Morgen als ich den Camping verlasse, schnell noch an der Pekarna gestoppt und etwas Gebäck ins Gepäck gestopft. Dann geht es los. Als ich gegen 14:00 Uhr die deutsche Grenze passiere, bin ich schon ein wenig heiser vom vielen singen... Die Temperaturen sind merklich gefallen, sodass ich überlege, die Thermofutter aus meiner Packtasche wieder heraus zu holen. Vorerst tut es hoffentlich ein zweiter langer Fleecepullover. Bis Nürnberg hat das Wetter gerade so gehalten, jetzt kommts erstmal richtig dicke. Pechschwarze Wolken schütten sich über mir aus, zum Glück ist es recht schnell wieder vorbei. Die letzten Kilometer warten nochmal mit starkem Wind und Regen auf. Dann kommt meine Abfahrt, ein paar kurvige Kilometer Landstraße lege ich mir noch auf den Heimweg und dann bin ich da: Zuhause.



 

Samstag, 14. Mai 2016

Ein Abstecher nach Istrien

Heute ist Schluss mit faulenzen, es geht langsam weiter in Richtung Heimat. Da das Wetter morgen für Österreich am besten werden soll, mache ich mich auf den (Um)Weg dorthin. Auf allen bisherigen Touren Nach Kroatien habe ich Istrien ausgelassen. Diemal nicht!
Zuerst gehts aber auf der Küstenstraße gen Rijeka, ich umfahre die Stadt auf der Autobahn und biege in Opatja wieder auf die Küstenstraße, die ab jetzt nicht mehr D8 sondern D66 heißt. Nachdem ich endlich durch die vielen, schönen Städtchen durch bin, kann angegast werden. Herrlich schwingen die Kurven mich in Richtung Pula. In Pula angekommen schaue ich mir kurz die Arena an. Es wird mir aber schnell zu warm, denn dank meines "Sonne, liebe Sonne" singens, ist inzwischen auch tatsächlich die Sonne herausgekommen.
Ein paar Fotos und dann fahre ich weiter, Ziel ist Rovinj. Es ist von Pula nicht weit entfernt und so komme ich trotz spätem Mittagstart, kurz nach fünf Uhr in Rovinj an. Dummerweise entschied ich mich für Polari als Camping. Der Platz ist zwar riesig und bietet ansich die komplette Infrastruktur, nur im Moment hat alles, sogar der platzeigene Konzum, geschlossen. So mache ich mich nochmal auf den Weg in die Stadt, zum Einkauf und Abendessen.


Freitag, 13. Mai 2016

Ruhetag

Heute mache ich mal etwas ganz anderes, einen Ruhetag. Das Wetter ist eh bescheiden, sodass fahren keinen Spaß machen würde.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Mostar

Pünktlich um sieben Uhr morgens stehe ich auf, komischerweise ist es noch nicht richtig hell da draußen. Als ich die Nase aus dem Zelt stecke ahne ich böses, der Himmel ist bereits dunkelgrau. Ich beginne, die zur Routine gewordene, Packzeremonie. Alles läuft wie am Schnürchen. Jetzt noch den Kaffee austrinken und in die Jacke, dann könnte es losgehen. Doch es beginnt zu nieseln, gerade noch habe ich das Regenzeug auf die Packtaschen geschnallt - ach es wird erstmal so gehen.... Ich brause davon, schnell wird klar das aus dem Niesel echter Regen wird - ich halte also an und zieh mich um.
Der heutige Törn geht nach Mostar, der Wind steht gut und das Wetter könnte für einen Briten nicht besser sein. Nach langem überreden habe ich nun auch das Navi von meiner Steckenvariante überzeugt. Stinkordinär fahren wir unten am Fluss entlang nach Mostar. Wiedermal sind Grenzen zu passieren,zuerst die bosnische, dann die kroatische und schlussendlich wieder die bosnische. Schengen kann/könnte so schön sein!!
Zum Regen gesellt sich allmählich das Gefühl von Kälte, es sind zum Glück nur noch wenige Kilometer dann ist Mostar erreicht. Die alte Brücke (stari Most) ist gleich mehrfach ausgeschildert, nur zu entdecken ist sie nicht. Ein "freundlicher Herr" kommt aus einem Hauseingang auf mich zu und offeriert mir einen Parkplatz, meinen Helm könne ich ihm auch gleich anvertrauen. Das ganze kostet 40 Kuna - ist mir in dem Moment aber wurscht. Ich gehe ein paar Schritte in die Altstadt und fühle mich sehr an Carcasonne erinnert, haufenweise Souvenirs, Cafés und irgendwelcher Tourinepp. Ich habs ja so gewollt..
Fotos sind schnell ein paar gemacht und da das Wetter nicht zum Bummel einlädt, geht es für mich weiter. Makarska soll der nächste Ort meiner Wahl sein. Wieder kämpfe ich eine ganze Weile mit meinem Navi bis wir eine akzeptable Route haben. Anfangs scheint die Strecke gut gewählt, hört doch sogar der Regen zeitweilig auf. Am Ende steht Makarska, der Svetli Jure mit Regen, Nebel und Kälte.
Eigentlich wollte ich heute noch hoch auf den Jure, jetzt kanns mir nicht schnell genug gehen runter zu kommen.
Da das Wetter nach wie vor bescheiden ist, beschließe ich weiter in Richtung Zadar zu fahren um dort unsere Freunde Stenka und Josef zu besuchen. Ich bleibe auf der Küstenstraße und habe sogar etwas Glück. Denn ab Split hört der Regen auf und in Sibenik kommt sogar die Sonne raus. Gegen 17:30 habe ich mein Ziel erreicht, die Insel Vir.



Mittwoch, 11. Mai 2016

Montenegro die Zweite

Mit Volker und seiner Frau habe ich gestern eine ziemlich heftige Ziehung gemacht. Er hatte eine Flasche Merunka bzw. Marillenschnaps dabei. Wir tranken etliche davon, heute morgen ist aber Alles gut - nur etwas verwaschen.
Sooo heute steht meine persönliche Mutprobe auf dem Plan: Zipline über die Taraschlucht. Ich fahre ein stückweit die M2 und biege auf eine sehr schöne kleine Straße ab, in Richtung Mojkovac führen beide. Nach einer weile erreiche ich sowas wie einen Pass und von nun an kommen mir ständig Motorräder entgegen. Sehr langsam, denn die Straße ist für hiesige Verhältnisse recht schlecht. Für mich kein Problem, ich bin ja seit gestern der Bruder vom Perterhansel ;) Stehend mit einer Hand grüßend fahre ich an Ihnen vorbei und meine die verbissenen Gesichter unter deren Helm sehen zu können.
Nach ca. 150km ist die Stelle an der Tara erreicht, an der ich mein Mütchen kühlen will. Ich nehme die kleinere Zipline für 10€ und dann gehts los, zzzzzzip nach gut einer Minute ist alles vorbei. Bleibt der Fußweg zurück, gut 830m ist die Brücke lang. Als ich mein Motorrad wieder erreiche bin ich wieder warm, denn dass ist es heute nicht. Ich fahre nun in den Dumitor Nationalpark doch das Wetter ist alles andere als schön. Zum einen ist der Himmel bedeckt und alles ist grau, zum anderen ist es richtig kühl hier oben. Das ganze Plateau ist von schneebedekten Bergen umgeben die zum Greifen nah-niedrig sind.
Ich möchte möglichst schnell weg von hier oben! Von Niksic bis Kotor sind es nur rund 80km, sodaß ich beschließe nach Kroatien durchzufahren. rund um Dubrovnik geht wieder die leidge Suche nach einem Campingplatz los. Die meisten haben noch zu! Die offenen sind nicht mehr besetzt, gut könnte schlimmer sein aber duschen fetzt eben auch...
Im Autocamp Pod Maslinom werde ich fündig bis auf ein Restaurant hat es Alles.